Die einzigen zeitgenössischen Portraits Karls des Großen finden sich auf Münzen wie dieser. Sie zeigen ihn nach dem Vorbild der römischen Kaiser. Nicht die individuellen Züge standen im Mittelpunkt, sondern die Anknüpfung an die antiken Imperatoren. Auch das Münzsystem selbst reformierte Karl nach römischem Muster: Die alte römische Währung, der Denar, wurde zum einheitlichen Zahlungsmittel des fränkischen Reiches.
Von seinem Vertrauten und Biographen Einhard wissen wir, dass Karl groß gewachsen war, einen Schnurrbart trug und mit hoher Stimme sprach. Er kleidete sich zumeist wie sein fränkisches Gefolge.
Münzporträt auf Solidus, um 800
Pfalz Ingelheim bei Mainz
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