Oberbürgermeister Marcel Philipp und Kulturdezernent Wolfgang Rombey empfingen im Weißen Saal des Aachener Rathauses den wissenschaftlichen Beirat für das Karlsjahr 2014. Marcel Philipp begrüßte die Mitglieder des Beirats gemeinsam mit deren Sprecher Professor Dr. Max Kerner und betonte die Wichtigkeit dieses Jubiläumsjahres, das - inhaltlich und wissenschaftlich hervorragend fundiert - eine europaweite Ausstrahlung haben werde. „Ohne Karl wäre Aachen nicht das, was es ist“, sagte Marcel Philipp.
Aus diesem Anlass des 1200. Todesjahr Karls des Großen plant die Stadt Aachen 2014 zwei große Ausstellungen. Die Ausstellung unter dem Arbeitstitel „Karls Pfalz – Höfisches Leben und Ort der Macht“ soll im Krönungssaal des Aachener Rathauses stattfinden, die Ausstellung „Karls Schätze“ im dann fertig gestellten Centre Charlemagne. Die Domschatzkammer plant gleichzeitig eine Ausstellung unter dem Arbeitstitel „Verlorene Schätze“.
Der wissenschaftliche Beirat, der jetzt bereits zum siebten Mal tagte, ist an der Erstellung des Gesamtkonzepts dieser drei parallel laufenden Ausstellungen beteiligt. Dem Beirat gehören verschiedene herausragende Wissenschaftler an – seit kurzem zum Beispiel Professor em. Dr. Dr. Johannes Fried (Universität Frankfurt am Main, Historisches Seminar), Professor Dr. Rudolf Schieffer (Monumenta Germaniae Historica, München), beides ausgewiesene Experten für Karl den Großen und die Karolingerzeit, sowie Professor Dr. Gudrun Gersmann vom Deutschen Historischen Institut Paris.
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Eintritt: 5 € / erm. 3 €, Familienkarte 10 €
Öffentliche Führung jeweils sonntags um 14 Uhr

+++ Wenn im Jahr 2013 die Um- und Neubauten der rund zehn Stationen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten abgeschlossen sein werden, hat man mindestens 35 Millionen Euro dafür ausgegeben. Für einen, wie es aussieht, allerdings wirklich glänzend aufbereiteten Parcours, der aus einem modernen Informationszentrum, mehreren eigens erarbeiteten Dauerausstellungen und vor allem der strukturellen Einbeziehung bedeutender historischer Schauplätze und Bauwerke wie des «Grashauses» oder des «Hauses Löwenstein» besteht. Und der vor allem dem uneingeweihten Besucher das karolingische Aachen sichtbar und die historischen Tiefendimensionen der Herrschaftszeit Karls des Grossen überschaubar macht. Man wird sich, den technisch innovativen Audio-Führer «Aixplorer» als alleswissenden, selbständig navigierenden Cicerone am Ohr, gleichsam wie ein Zeitreisender durch die Kaiserstadt bewegen können. +++
[Manfred Schwarz im Magazin Reisen-Freizeit]
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